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Am Sonntag, den 02. Juli 2006, lädt die STAG Badminton in die Doorner-Halle (Hanau-Steinheim) zum Spassturnier ein. Wie schon der Name sagt, möchten wir allen Interessent/innen eine Möglichkeit bieten, mit Spaß und Freude, Badminton zu spielen. Vor allem für diejenigen, die schon immer mal oder mal wieder zum Badmintonschläger greifen wollten, sind herzlich zum aktiven Spielen eingeladen.
 

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Geschrieben von Web Master   
Samstag, 12 Juni 2004
Hanau, den 05.01.2004
20 Jahre - echt STAG!

Es war einmal (so fing es auch bei uns an!), besser gesagt es waren einmal ein paar Pennäler, die spielten Federball im Hinterhof der Hospitalstraße 24 in Hanau, es muß Anfang der 80er gewesen sein. Eines Tages spannten sie eine alte Gardine zwischen die Spieler und zeichneten mit Kreide für jede Seite ein Spielfeld ein und versuchten mit aller Kraft den Ball über die Gardine zu spielen. Dies war die Geburtsstunde des heutigen Badmintonspiels!

In den folgenden Monaten und Jahren kämpften wir immer wieder mit wechselnden Witterungseinflüssen (Regen, Schnee, Sturm etc.) bei unseren täglichen Trainingseinheiten. Allmählich wuchs in uns der Wunsch einmal in einer trockenen, warmen Halle zu spielen. Der Gedanke dafür in einen dieser unzähligen, großen, langweiligen Vereine einzutreten, schreckte uns eher ab. Da nicht genug finanzielle Mittel zur Verfügung standen, um eine geeignete Trainingsstätte zu bauen, blieb uns nur ein Ausweg: nur durch die Gründung eines eigenen Vereins hatten wir die Möglichkeit in geeignete Räumlichkeiten zu gelangen! Nach einigen Erkundungstouren mit dem Thema "Wie gründe ich einen Sportverein" kam es dann schließlich, angezettelt durch die "STinker AG" (Westernhagen-Fanclub) zur legendären Gründungsversammlung am 28. Januar 1984 im Ederweg 20 in Hanau-Steinheim: Anwesend waren:

Schröder(Michael Herbert), Theo(Hagen Kaeppel), Andreas Mertes, Goofy (Uwe Hofstadt), Frank Axt, Michael Hofmann, Andrea Zaun und Jutta Schwiegelshon

An diesem langen Abend ging es darum die Hürden der deutschen Bürokratie zu überwinden. Mit Hilfe unzähliger Flaschen Bier wurde eine Vereinssatzung und Beitragsordnung aufgestellt, beim anschließenden Gerangel um die begehrten Vorstandsposten ging Jutta Schwiegelshon klar als Siegerin hervor, sie war die einzige die die Versammlung ohne Amt verlassen durfte! Nun ging es darum die Vorstandsposten sinnvoll unter den übrigen aufzuteilen:

Frank Axt, damals wie heute der Sportler schlechthin, wurde Sportwart Michael Herbert, ein Talent im Umgang mit jüngeren Sportlern, wurde Jugendwart Andreas Mertes, leider konnte er nicht aktiv am Spiel teilnehmen, wurde Pressewart Uwe Hofstadt, konnte trotz sieben Flaschen Bier noch bis acht zählen, wurde Schatzmeister Andrea Zaun, die bis zum späten Abend immer noch fehlerfrei und sauber schreiben konnte, wurde Schriftführerin Michael Hofmann, wegen seiner vielfältigen Kenntnisse hochgeschätzt, wurde 2.Vorsitzender Hagen Kaeppel, nachdem er nach acht Flaschen Bier das Glas immer noch fest im Griff hatte wurde er 1. Vorsitzender.

Desweiteren wurden bei dieser Versammlung zwei Leitsätze aufgestellt, die das Vereinsleben der folgenden Jahre klar regeln sollten:

1.SieTunAllesGemeinsam
2.SaufenTunAlleGerne

Nachdem diese wichtigste Hürde der Gründungsversammlung genommen war, wurde der Verein STAG Badminton e.V. am 21. März 1984 ins Vereinsregister am Amtsgericht Hanau eingetragen. Auch die Aufnahme in den Landessportbund Hessen e.V. musste beantragt werden.
Dies erwies sich als neuerliche Hürde, da der lsb unseren wohl durchdachten Vereinsnamen monierte! Das Schreiben des Sportbundes hatte folgenden Wortlaut:

"Aus dem Namen eines Sportvereins sollte hervorgehen, dass es sich um einen Sportverein handelt und an welchem Ort sich der Verein befindet. Abkürzungen wie STAG sind nicht geläufig und daher wenig aussagekräftig".

Tja, guter Rat war teuer, wir mussten unseren ungewöhnlichen Vereinsnamen erläutern, um ihn nicht ändern zu müssen!

Als Sport Technische Arbeits - Gemeinschaft - Badminton Hanau e.V. hat uns schließlich auch der Landessportbund nach einigem hin und her aufgenommen!

Im April 1984 konnte bereits das Training in der Main-Kinzig-Halle aufgenommen werden. Zu den aktiven SpielerInnen der ersten Stunde zählten (außer den Gründungsmitgliedern) Bettina Böck, Holger Kaeppel, Bernd Kleeberg, Karl Lapp, Karsten Mühlstädt, Heike Pukowski und Erwin Zilg. In den folgenden Jahren gab es aber immer wieder in den Wintermonaten Schwierigkeiten eine geeignete Sporthalle zu bekommen. Immer wieder hatten wir nur kleine Schulturnhallen, wie z.B. Brüder-Grimm-Schule, August-Gaul-Schule oder Ludwig-Geissler-Schule in denen wir auf selbstgeklebten Feldern agierten, zur Verfügung. Trotzdem wuchs der Verein bis 1988 auf 26 Mitglieder, der Druck nach besseren Trainingsmöglichkeiten im Winter wuchs damit ständig.
Innerhalb des Vereins machte sich ein gewisser Ehrgeiz breit, regelmäßige Vereinsturniere wurden ausgerichtet, in der Saison 87/88 wurde die erste Mannschaft in der C-Klasse angemeldet. 2 Jahre später gelang der Aufstieg in die B-Klasse!

Durch die Fertigstellung der August-Schärttner-Halle 1989 konnte der Verein seine Trainingsmöglichkeiten wesentlich verbessern und trainiert seitdem dort im Sommer und im Winter!
1991 meldeten wir aufgrund des großen Interesses eine 2. Mannschaft in der C-Klasse an.
Auch ein Schiedsrichter, sowie ein lizenzierter Trainer, gehörten zwischenzeitlich zum Kader!
Neben dem harten Badmintontraining entwickelten sich im Laufe der Jahre eine Vielzahl von Freizeitaktivitäten wie z.B. Grillfeste, Radtouren, Wochenendausflüge etc.

Am 1.1.91 zählte der Verein 36 Mitglieder, genug für einen kleinen Badmintonverein. In den folgenden Jahren waren rege Vereinsein- und austritte die Regel, so zählen wir heute über 80 Ehemalige Badmintonfreunde.
Klein aber fein, mit z.Zt. 26 Vereinsmitgliedern und einer B-Klasse Mannschaft sind wir nach wie vor der Geheimtipp in Hanau und Umgebung!

Und wenn sie nicht gestorben sind, so spielen sie noch heute...

Gez. Hagen Kaeppel

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 02 Juni 2006 )
 
Schon gewusst?
Geschrieben von Administrator   
Montag, 09 August 2004
Badminton entwickelte sich aus dem altindischen Spiel “poona”. 1899 tragen die Männer ihre erste Meisterschaft (“All-England Championships”) aus, ein Jahr später geht das erste Frauen-Turnier über die Bühne. 1934 erfolgt die Gründung des internationalen Badminton-Verbands (IBF), dem inzwischen 130 Mitgliedsländer angehören.

Badminton ist eine Domäne der Südostasiaten und -asiatinnen. Auch bei Olympia gehen seit der Premiere 1992 in Barcelona 29 von 31 Medaillen in den südostasiatischen Raum. Nur den Dänen ist es mitunter gelungen, in die Phalanx der Spieler aus Indonesien, Südkorea, China und Malaysia einzudringen.
Nach Bronze von Thomas Stur-Lauridsen in Barcelona gelingt Poul-Erik Hoyer-Larsen 1996 die absolute Sensation. Der Mann, der vorher bei Weltmeisterschaften nicht über Platz fünf hinausgekommen ist, dringt überraschend ins Finale vor und besiegt dort den Chinesen Jiong Dong glatt in zwei Sätzen.

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 02 Juni 2006 )
 
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